08.04.2026 Oma-Opa-Enkel-Fahrt
Bei herrlichem Frühlingswetter machte sich eine große und gut gelaunte Gruppe von Omas und Opas mit ihren Enkeln auf den Weg nach Kelheim.
Carolin Fuchs, die Vorsitzende des Vereins Bürger für Bürger im Aitrachtal, hieß alle herzlich willkommen zur Oma-Opa-Enkel-Fahrt, die allmählich schon Tradition hat und von Jahr zu Jahr beliebter wird. Am Zielort angekommen wartete bereits unser Schiff, und los gings. Über Lautsprecher erfuhren die Gäste viel Wissenswertes über die einzelnen Felsformationen und besonders über den grandiosen Donaudurchbruch. Viel zu schnell verging die Fahrt auf der Donau und schon kam das Kloster Weltenburg in Sichtweite. Hier lockte der herrliche Biergarten zum Verweilen, genügend Zeit blieb aber auch zur Kirchenbesichtigung oder zum Kauf von Souvenirs im Klosterladen. Besonderen Spaß hatten die Kinder mit Steinewerfen über den Fluss. So entbrannte sogar ein regelrechter Wettkampf, welcber Stein am weitesten auf der Wasseroberfläche dahinsegelte. Nach einem kleinen Fussmarsch zur Bushaltestelle ging die Fahrt weiter zur Tropfsteinhöhle nach Essing.Der Aufstieg zum Schulerloch hat so manchen überrascht – er war durchaus etwas forderdt. Oben angekommen wartete bereits die Führerin, welche kompetent – und in bayrischer Mundart – die Besonderheiten dieser Höhle vorste!!te.

Stalaktiten, die von der Decke hängenden Tropfsteine und Stalagmiten, ihre am Boden wachsenden Gegenstücke, sind Jahrtausende alt und gegen Umwelteinflüsse sehr empfindlich.
Die Höhle wurde von der Urdonau ausgeschwemmt und diente schon den Neandertalern als Behausung.
Nach einer kleinen Stärkung ging es zurück zum Bus und der Heimweg wurde angetreten. Zur Freude der Kinder hatte der Osterhase noch einen Abstecher in die Al!ee gemacht.
30.03.2026 Infoveranstaltung Kriseninterventionsteam des BRK „PSNV“
Neulich lud der Verein Bürger für Bürger im Aitrachtal die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung über die Arbeit des Kriseninterventionsteams des BRK ein.
Zweiter Vorsitzender Richard Baumgartner hieß die anwesenden Gäste und ganz besonders die beiden Referenten Herrn Beck und Herr Lommer herzlich willkommen.

Herr Beck stellte die Arbeit des Kriseninterventionsteams vor und erklärte das Kürzel „PSNV“. Es steht für „Psychosoziale Notfallversorgung“ von Betroffenen.
Einsatzindikationen sind tödliche Unfälle, Suizid, plötzlicher Kindstod, aber auch Naturkatastrophen.
Um in diesen Stab mitarbeiten zu können, ist eine umfangreiche Ausbildung erforderlich. Ein Alter von mindestens 23 Jahren sowie psychische und physische Belastbarkeit sind Voraussetzung. Auch soziale Kompetenz und Teamfähigkeit sind unumgänglich nötig. Das Kriseninterventionsteam ist außer am Wochenende Tag und Nacht einsatzbereit. Am Wochenende übernimmt diese Aufgabe die Notfallseelsorge.
Herr Lommer, ebenfalls Mitglied im Team, berichtete anschließend über zurückliegende Einsätze wie etwa einen Brand, bei dem Personen ums Leben kamen, Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder Kinder die einen Elternteil verloren haben. Das Team aus Dingolfing-Landau war auch beim Hochwasser in Fischerdorf und im Ahrtal im Einsatz, wo viele Menschen betroffen waren.
Betroffenen Personen will man emotionale Stabilität verschaffen, die kommenden Tage strukturieren und ihnen das Abschied nehmen ermöglichen.
Birgit Klostermeier bedankte sich für den interessanten Einblick in die Arbeit des Kriseninterventionsteams mit einem kleinen Geschenk.
16.03.2026 – Firmengründer kommt aus der Gemeinde
Verein Bürger für Bürger besichtigt Fa. rktec in Aiterhofen
In der vergangenen Woche machten sich Interessierte des Vereins Bürger für Bürger per Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Aiterhofen, um die Firma rktec näher kennen zu lernen. Dort wurden sie vom Inhaber Richard Klostermeier persönlich willkommen geheißen. Als gebürtiger Mengkofener kannte er viele Besucher aus seiner Jugendzeit.
Der Firmengründer stellte an Hand einer Power Point Präsentation eingangs das Portfolio des Betriebes vor. Das Unternehmen besteht bereits seit 20 Jahren und beschäftigt aktuell 47 Mitarbeiter. Das Leistungsspektrum umfasst u. a. Sondermaschinen und automatisierte Anlagen aller Art. Einen Schwerpunkt bilden verschiedenste fördertechnische Anlagen, die bei Automobilherstellern und deren Zulieferern zum Einsatz kommen. Die große Erfahrung des Inhabers und hochqualifizierte Mitarbeiter ermöglichen es, auch vom Standard abweichende Vorstellungen des Kunden technisch und organisatorisch passgenau umzusetzen. Die Firmenphilosophie baut auf zwei Säulen: dem Anlagenbau und der Lohnfertigung. Bei dem Rundgang über das 10.000m² große Firmengelände mit rund 3500 m² Hallen- und Bürofläche konnten sich die Besucher einen persönlichen Eindruck von dem Montagebereich und dem hochkomplexen Maschinenpark vermitteln. Dabei werden in der hauseigenen Konstruktion entwickelte Fertigungsdaten über ein Netzwerk an die DNC-gesteuerten Maschinen übertragen.

Abschließend standen Richard Klostermeier und Prokurist Timo Bauer bei einer Brotzeit den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Von Seiten der Gäste kam unter anderem auch die Frage der Kapazitätsauslastung zur Sprache. „Natürlich merke man einen verschärften Kostendruck und stärkeren Wettbewerb. Auf Grund des kleineren Verwaltungsapparates und hochmotivierter Mitarbeiter könne man auf den Druck flexibel reagieren“, so Klostermeier.
Im Namen der Besuchergruppe bedankte sich Richard Baumgartner für die freundliche Aufnahme, den informativen Nachmittag und die großzügige Bewirtung.
09.02.2026 – Aus Betriebsbesichtigung wurde Halbtagesausflug
Bürger für Bürger besuchte den Familienbetrieb Wenisch in Straubing
Am Montag war um 9:30 Uhr Treffpunkt in der Allee, um Fahrgemeinschaften zur Besichtigung der Genussmanufaktur Wenisch in Straubing zu bilden. Statt der ursprünglich geplanten 30 Personen hatten sich mehr als 50 angemeldet. Nach der Begrüßung durch die Inhaber wurden drei Gruppen für die Führungen gebildet. Bei turnusmäßigem Wechsel sind die Metzgerei, die Verkaufsräum und die Hotelanlage mit dem Restaurant „Tonis“ besichtigt worden. Wenige der Besucher konnten sich von den Abläufen eines modernen Metzgereibetriebes konkrete Vorstellungen machen. Um so spannender war die Führung durch die einzelnen Produktionsabläufe. Nach rund 45 Minuten folgte dann der Gruppenwechsel in den Hotel- und Gaststättenbetrieb mit komfortablen Übernachtungsmöglichkeit und einem SPA-Bereich. In der dritten Abteilung konnten die Bürger für Bürger einen Überblick von der Verkaufszone der Metzgerei gewinnen.
Abschließend trafen sich alle bei einer Einkehr im Restaurant „Tonis“, um die Qualität der Küche des Hauses zu testen. Beeindruckt von dem modernen, bereits über drei Generationen geführten Familienbetrieb traten die meisten wieder die Heimreise an, während ein Teil den Nachmittag zu einem Stadtbummel durch Straubings Innenstadt nutzte.
23.01.2026 – Vortrag zum Umgang mit Schmerzmitteln

Der Verein Bürger für Bürger im Aitrachtal informierte gemeinsam mit der PrimaVital Apotheke zur Post Mengkofen über den richtigen Umgang mit Schmerzmitteln.
Das Interesse der Bürger war sehr groß so dass sich der Wintergarten im Landgasthof zur Post schnell bis zum letzten Platz füllte.
Herr Gregor Nagelstutz übernahm die Begrüßung und übergab dann das Wort an seine Kollegin Frau Leonhard, welche sich mit dieser Thematik besonders auseinandersetze.
Frau Leonhard erklärte, dass es verschiedene Ursachen für Schmerz gebe, unter anderen Nervenschmerzen, Wundschmerzen oder eine Fehlstellung im Körper. Für jeden speziellen Schmerz brauche man das passende Schmerzmittel.
Besondere Sorgfalt sei bei Personen geboten, die mehr als fünf verschiedene Medikamente über den Tag verteilt einnehmen. Dazu zählen auch frei verkäufliche Präparate sowie Schmerzsalben. In diesem Fall bestehe die Gefahr von Wechselwirkungen oder Überschneidung der einzelnen Arzneien.
Aus diesem Grund biete die primavital Apotheke Beratungsgespräche zu dieser Problematik an, wobei die Kosten von den Krankenkassen übernommen würden.
Wer sich angesprochen fühle, könne sich gern in der Apotheke erkundigen.
Im Anschluss an den informativen Vortrag beantwortete die Referentin Fragen aus dem Kreis der Zuhörer. Frau Carolin Fuchs, erste Vorsitzende des Vereins, bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei der Referentin.
09.01.2026 Zeit und Freude Schenken 2025
Bürger für Bürger im Aitrachtal e.V. beschließt das Jahr mit der Aktion „Zeit und Freude schenken“
In den letzten Wochen vor Weihnachten waren die Nachbarschaftshelfer- und helferinnen des Vereins Bürger für Bürger im Aitrachtal e.V. im Gemeindegebiet Mengkofen besonders fleißig.
Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klasse der Mittelschule im Aitrachtal wurden verschiedenste Plätzchen, unter der Anleitung der Fachlehrerin Frau Nowack, in der Schulküche hergestellt. Mehr als 70 Hände halfen zusammen. Es wurden Plätzchen ausgestochen, gebacken, verziert und schließlich am nächsten Tag in Päckchen verpackt. Ein generationsübergreifendes Projekt nahm so, wie auch schon in den letzten Jahren, seinen Lauf. Über 190 Päckchen wurden fein säuberlich verpackt, mit einer Weihnachtsbotschaft versehen und schließlich für die Abholung bereitgestellt.
Zusammenpackt mit der aktuellen Seniorenzeitung, sowie dem neuen Halbjahresprogramm des Vereins Bürger für Bürger konnten die kleinen Aufmerksamkeiten für die Aktion „Zeit und Freude schenken“ durch viele engagierte Helfer abgeholt und an hochbetagte oder gesundheitlich angeschlagene Gemeindebürger verteilt werden. Besonders hierbei ist, dass nicht das Präsent, sondern die Zeit, die man miteinander verbrachte, im Vordergrund stand.
„Mei, auf dich hab ich heuer schon gewartet!“ oder „Schön, dass du wieder bei mir vorbeikommst“ waren genauso herzliche Begrüßungen der Besuchten wie „Du machst mir eine g’scheide Freude!“. So wurde nicht nur den Besuchten, sondern auch den Besuchern warm ums Herz und die Vorweihnachtsfreude war in den Gesichtern alle Beteiligten sichtbar. Ob ein Besuch 10 Minuten oder drei Stunden dauert, hängt ganz von den Besuchten ab und ist oft für die Helfer nicht planbar, denn die Zeit vergeht oft wie im Flug.
Die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe des Vereins Bürger für Bürger im Aitrachtal e.V. ist weit über die Gemeinde- und sogar über die Landkreisgrenze hinaus bekannt.
Über 30 geschulte Nachbarschaftshelferinnen und -helfer haben im Jahr 2025 über 2.300 Stunden ehrenamtlich gearbeitet, begleitet, unterstützt und haben dabei mit ihren privaten PKWs über 15.000 km zurückgelegt. Eine wirklich einmalige und vorzeigewürdige Leistung.
Die Vorständin des Vereins, Carolin Fuchs, freut sich darüber, dass sich Bürger für Bürger auch nach 10 Jahren des Bestehens so positiv weiterentwickelt. Besonders aber ist das Zusammenhalten der Generationen: vom Kindergarten, über Schule, hin zu den Jugendlichen, die die ältere Generation beim Umgang mit dem Handy unterstützen, der Nachbarschaftshilfe, bis zur Aktion Zeit und Freude schenken. Alle Altersgruppen können zusammen Großes bewirken und voneinander lernen.
Besonders freuen darf man sich, so Fuchs, auch 2026 wieder auf die verschiedenen Aktivitäten, die im neuen Halbjahresprogramm ersichtlich sind. Dieses liegt in Banken und Geschäften im Gemeindebereich auf, ist aber auch auf der Homepage des Vereins www.buerger-mengkofen.de einsehbar. Bei einigen Aktivitäten ist eine Anmeldung zwingend notwendig, da die Plätze begrenzt sind.
