Berichte 2026

25.07.2026 Radlausflug nach Eitting

Der Radsport hat viele Freunde

Das zeigte sich erst neulich wieder als der Verein Bürger für Bürger zu einer sonntäglichen Radltour einlud.
Organisator Ludwig Hieninger begrüsste die Teilnehmer recht herzlich und wünschte eine gute Fahrt.
Bei Niese!regen ging es los in Richtung Straubing.Doch schon nach wenigen Kilometern hatte der Wettergott ein einsehen und es klarte auf. Die Fahrt konnte nun bei bestem Radlwetter fortgesetzt werden. Nach Niedersunzing galt es,  die sanften Hügel zwischen dem Aitrachtal und dem Labertal zu überwinden. Vorbei an Opperkofen und Feldkirchen ging es Richtung Geiselhöring. Die letzte Etappe der Strecke legte man auf dem Labertalradweg zurück .Dieser führte die Radler ohne Umwege ans Ziel in den schönen Biergarten der Familie Wellenhofer in Eitting.

Gestärkt mit kühlen Getränken und einer deftigen Brotzeit konnte der Heimweg, welcher über Laberweinting, Franken und Neuhofen zurück in die Ausgangsorte führte, angetreten werden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, es war eine schöne Fahrt in angenehmer Gesellschaft.


Ein Tipp für diejenigen, welche es vielleicht noch nicht wissen: Eine kleinere Radltour startet jeden Mittwoch um 9Uhr beim Kneippbecken in Mengkofen.

13.07.2026 Besuch im „Bierhimmel“ und bei den „Flugpionieren“

Interessante und unterhaltsame Tagesfahrt von „Bürger für Bürger“

Zur Tagesfahrt zum Erdinger Weißbräu und dem Besuch des Flugzeugmuseums in Oberschleißheim starteten die Mengkofener Senioren am Montag um 8 Uhr in der Allee. Dazu konnte Roswitha Retzer als Reiseleiterin im voll besetzten Bus eine gut gelaunte Gruppe begrüßen. Als erstes Ziel wurde Erding angesteuert. Das Team vom Besucherzentrum der Erdinger Brauhauses erwartete die Gäste aus dem Aitrachtal bereits. Bei einem Imagevideo und einem erfrischendem Empfangsgetränk bekamen die Besucher bereits einen ersten Eindruck vom Brauhaus. Während die Geschichte der Brauerei bis ins 17. Jahrhundert zurückgeht, konnte erst mit der Erfindung der Kältemaschine durch Karl Linde ab 1876 ganzjährig Bier gebraut werden.

Rundgang und bayerische Brotzeit

Der folgende Rundgang startete in der Mälzerei. Die riesigen Sudkessel folgten. Beeindruckt haben auch die voluminösen Lagertanks in denen die verschiedenen Biere der Reife zugeführt werden. Viel Bewegung gab es im Abfüllbereich, wo die Flaschen von der Leergutreinigung über die Befüllung bis zur Etikettierung mit hoher Geschwindigkeit durch die einzelnen Stationen schießen. Die befüllten Bierträger werden über Förderanlagen zum Hochregallager transportiert, bevor das „Erdinger“ in alle fünf Kontinente versandt wird. Nach dem anstrengenden Rundgang trafen sich alle wieder in der Besucherzone zu einem Weißwurstessen mit der Weißbiersorte nach Wahl.
Beeindruckt von der Kunst des Bierbrauens führte am Nachmittag die Reise weiter nach Oberschleißheim.

Besuch bei den Pionieren der Luftfahrt

Im dortigen Deutschen Museum, Abteilung Flugwerft für Luft- und Raumfahrt beeindruckten die Pioniere des Fliegens, wie Otto Liliental, aber auch die Astronauten der Raumfahrt unserer Tage. Von frühen Gleitflugapparaten bis zum Eurofighter – die Ausstellung zeigt Exponate aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte.

In der historischen Werfthalle wurden einst Flugzeuge repariert und gewartet. Heute werden Flugzeuge mit direktem Bezug zur Geschichte gezeigt. In der neuen Ausstellungshalle werden größere Flugzeuge präsentiert. Zu bestaunen sind auch größere Flugzeuge, Hubschrauber, Segelflugzeuge und die riesige Europarakete. Der Flugmotorenbau entwickelte sich rasch zu einer eigenen Sparte, die leistungsstarke Spezialmotoren, z. B. in Form der luftgekühlten Sternmotoren oder in der Variante wassergekühlter Reihenmotoren, hervorbrachte. Gezeigt werden die Entwicklung vom Kolbenmotor über die Strahltriebwerke bis zum Raketenmotor.

Den Abschluss des interessanten Tages bildete der Besuch des Biergartens im Schloss Schleißheim. Bei erfrischenden Getränken und einer kräftigen Brotzeit diskutierten die Senioren aus dem Aitrachtal noch gemütlich über die Ereignisse des Tages, bevor man wieder die Heimfahrt antrat.

Mit Hinweisen auf künftige Veranstaltungen des Vereins Bürger für Bürger z.B. die Radtour am 26. Juli 13 Uhr nach Eitting sowie Vorträgen und Besichtigungen anlässlich der Bayerischen Demenzwoche im September verabschiedete Roswitha Retzer die Reisegruppe.

13.06.2026 Infostand beim Flohmarkt

Reges Interesse am Infostand von Bürger für Bürger

Beim Aitrachtaler Floh- und Trödlermarkt am Herz-Jesu-Fest-Samstag standen Mitglieder des Vereins Bürger für Bürger auch mit Informationsmaterial über Themen des Alters und Angebote des Vereins zur Verfügung. Dabei nutzten viele Besucher die Gelegenheit sich über aktuelle Themen bzw. Versorgungsmöglichkeiten zu informieren. Neben allgemeinen Fragen zu den Leistungen des Vereins standen grundlegende Fragen zur Pflege, zum Beurteilungsverfahren zur Erlangung eines Pflegegrades und den Leistungen im Falle eines Pflegefalles im Mittelpunkt. Hierzu fanden die Unterstützungen im Alltag und Betreuungsangebote des Vereins großes Interesse. Dass dabei die Pflegekassen über den Entlastungsbetrag finanzielle Unterstützung für die Betroffenen übernehmen und Bürger für Bürger vom Landesamt für Pflege die Anerkennung zur Leistung dieser Dienste hat, war vielen der Passanten nicht bekannt. Die Dienste zur Unterstützung im Alltag tragen nicht nur zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Pflegebedürftigen bei, sondern schaffen auch für die pflegenden Angehörigen zusätzlich persönliche Freiräume.

Einer großen Nachfrage erfreuen sich auch die allgemeinen Angebote des Vereins für die zweite Jahreshälfte. Die Programmhefte hierzu liegen im Rathaus, den örtlichen Banken und der Apotheke „Zur Post“ auf.

Am Glücksrad versuchten besonders die jüngsten Besucher des Marktes ihre Gewinnchancen, bei welchen die bereitliegenden Gewinne dann auch besonders gut ankamen.

Der Verein bietet künftig im Seniorenheim Sankt Antonius im Rahmen einer monatlichen Bürgersprechstunde in der Regel am dritten Mittwoch im Monat von 15 bis 16 Uhr die Gelegenheit sich über Themen des Alters oder zur Ausfüllung von Anträgen kundig zu machen. Hierzu ist jedoch eine Anmeldung unter Tel. 08733/1095 nötig.

08.05.2026 Regionaler Wissensaustausch in der Seniorenarbeit

Landesseniorenrat Niederbayern tagte im Landratsamt Kelheim

Am 8. Mai 2026 war das Landratsamt Kelheim Gastgeber für die 5. Bezirksversammlung des Regierungsbezirks Niederbayern. Dazu konnte die Bezirksausschussvorsitzende Gisela Geppert neben 15 Delegierten auch Landrat Christian Nerb zur 5. Bezirksversammlung begrüßten. Das Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz ist seit 2023 in Kraft und sieht die Einrichtung eines Landesseniorenrates vor. Damit wird eine parteipolitisch neutrale, überkonfessionelle und organisierte Form der politischen Beteiligung älterer Menschen geschaffen. Der LSR Bayern besteht aus den Vertreterinnen und Vertretern der Seniorenvertretungen der bayerischen Gemeinden und Landkreise. Niederbayern ist mit 18 Delegierten im Landesseniorenrat Bayern (LSR) vertreten. Ziel des Landesseniorenrates ist es, die aktive Beteiligung der Seniorinnen und Senioren am sozialen, kulturellen und politischen Leben zu fördern. Der Seniorenbeauftragter des Landkreises Kelheim freute sich sehr diese Veranstaltung ausrichten zu dürfen. Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung war die Teilnahme von Landrat Christian Nerb, der die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete und der Sitzung beiwohnte. Für den Landkreis Dingolfing-Landau waren Richard Baumgartner aus Mengkofen und Franz Voit aus Wallersdorf vertreten.

Landrat Nerb unterstrich bei seinem Grußwort den hohen Stellenwert der Seniorenarbeit für die Gesamtbevölkerung: „Wir müssen uns auf den demografischen Wandel unserer Gesellschaft einstellen und notwendige Entscheidungen treffen. Eine moderne Seniorenarbeit setzt dabei aber auch auf Austausch, Information und Bürgerbeteiligung“, so der Landrat.

Informative Vorstellungen aus den Landkreisen

Im Rahmen mehrere Fachvorträge wurde den Delegierten erfolgreiche Kampagnen und Projekte vorgestellt. „Besser Leben im Alter“ aus dem Jahr 2025 des Landkreises Kelheim berichtete der Seniorenbeauftrage im Landratsamt Christian Gabler von einer Kampagne mit über 20 Veranstaltungen zu den verschiedensten Handlungsfeldern der Seniorenarbeit, die das gesamte Jahr über im Landkreis Kelheim stattfanden. Damit konnte ein breites Publikum erreichen und wichtige Impulse für ein selbstbestimmtes und aktives Leben im Alter setzen werden. Themen waren z.B. Hausnotruf, Wohnraumanpassung, Hitzeschutz im Alter, Ruhestandsplanung für Boomer, Digitalisierung im Alter, Künstliche Intelligenz, elektronische Patientenakte oder der Bürgerdialog Seniorenpolitik. Weiter standen ein Berichte aus der kommunalen Seniorenarbeit aus Rottenburg an der Laaber auf der Tagesordnung. Große Aufmerksamkeit und Anerkennung weckte auch Richard Baumgartner mit dem Vortrag über das bürgerschaftliche Engagement des Vereins „Bürger für Bürger im Aitrachtal.“ Dabei wurde eindrücklich verdeutlicht, dass ehrenamtliche Strukturen pflegende Angehörige entlasten können und die Lebensqualität älterer Menschen verbessern, allerdings muss dies durch hauptamtliches Fachpersonal beispielsweise im Sinne eines Quartiersmanagement oder anderer Kümmerer-Strukturen unterstützt bzw. koordiniert werden.

Bericht aus der Landesversammlung

Mit einem ausführlichen Bericht von der Landesversammlung in München rundete Gisela Geppert die Informationsreihe ab. Nun kamen auch die einzelnen Delegierten der Landkreise zu Wort, um von Erfahrung und dem Stand die kommunalen Seniorenarbeit zu berichten und auch regionalen sowie überörtlichen Handlungsbedarf der Seniorenarbeit vorzutragen. In ihrem Schlusswort bekräftigte Frau Geppert, dass Veranstaltungen wie diese den regionalen Dialog stärken und den Wissensaustausch zwischen den Kommunen fördern.

Im Pflegefall Unterstützung im Alltag

Auch pflegende Angehöre erfahren spürbare Entlastung

Pflegebedürftige von Pflegegrad 1 bis 5 haben Anspruche auf den sogenannten Entlastungsbetrag. Er beträgt monatlich 131 €, wird jedoch nicht bar ausbezahlt, sondern ist für zugelassene Leistungen vorgesehen. Er kann beispielsweise für individuelle Alltagsbetreuung, Begleitdienste zum Arzt, Behördengänge, Besuche von Veranstaltungen oder dergleichen eingesetzt werden.

Im Aitrachtal erfüllt der Verein Bürger für Bürger seit 2020 mit Fachkräften und qualifizierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Voraussetzung und kann mit den Pflegekassen abrechnen. Die Unterstützung basiert in der Gemeinde Mengkofen auf einer ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe und somit auf einem unbürokratischen Angebot, wenn Hilfe gebraucht und gewünscht wird. Der Bedarf und die Nachfrage nach diesen Diensten nimmt stetig zu und wird sowohl von den Bedürftigen als auch deren pflegenden Angehörigen laufend angefragt. Bei stundenweiser Betreuung kommt z. B. die helfende Person ins Haus, führt mit der oder dem Pflegedürftigen Gespräche, liest aus einem Buch oder der Tageszeitung vor, sie machen zusammen Spiele, gehen im Sommer gemeinsam in den Garten oder unterhalten sich zum Tages- und Weltgeschehen. Ziel der Unterstützung im Alltag ist es, die körperliche und geistige Beweglicht zu fördern. Dazu helfen auch Begleitung beim Einkaufen, gemeinsame Besuche von Veranstaltungen und dergleichen.

Im Laufe der zurückliegenden Jahre hat sich die Art der Hilfeleistung um ein Vielfaches erweitert. Die Steuerung und Koordinierung der Einsätze wird von Elisabeth Bude und Regina Steubl durchgeführt. Beide sind auch telefonisch unter 08731/8645737 oder 09427/8146 zu erreichen. Sie nehmen Wünsche und Bedarfe der Hilfesuchenden auf, kommen auch auf Wunsch ins Haus. Sie bemühen sich um den geeigneten Helfer oder Helferin. Sie treffen sich zu einem Kennenlerngespräch mit den Hilfesuchenden und Helfern.

Da der Hilfebedarf kontinuierlich zunimmt, braucht die Nachbarschaftshilfe ständig neue zusätzlich Kräfte. Auch in diesem Jahr bietet der Verein in den Monaten Oktober und November eine weitere Schulungsreihe in drei Modulen mit den Inhalten „Betreuung Pflegebedürftiger“, „Kommunikation und Begleitung Pflegebedürftiger“, sowie „Unterstützung bei der Haushaltsführung“ an. Damit wird die erforderliche Qualifikation der Betreuung gesichert. Mit dem Lehrstoff erhalten die Helferinnen und Helfer das nötige Wissen und werden daher nicht ins kalte Wasser geworfen. Weiter treffen sich die Hilfeleistenden jährlich mehrfach zum Austausch und nehmen an Fortbildungen teil. Für die Schulungsreihe liegt bei den örtlichen Banken ein Flyer auf, der auch auf der Vereins-Homepage www.buerger-mengkofen.de abgerufen werden kann. Sowohl Damen als Herren sind als Helfer willkommen. Die beiden fachlichen Begleiterinnen stehen auch gerne für Fragen zur Hilfeleistung wie auch zur Schulung der Helfer zur Verfügung.

08.04.2026 Oma-Opa-Enkel-Fahrt

Bei herrlichem Frühlingswetter machte sich eine große und gut gelaunte Gruppe von Omas und Opas mit ihren Enkeln auf den Weg nach Kelheim.

Carolin Fuchs, die Vorsitzende des Vereins Bürger für Bürger im Aitrachtal, hieß alle herzlich willkommen zur Oma-Opa-Enkel-Fahrt, die allmählich schon Tradition hat und von Jahr zu Jahr beliebter wird. Am Zielort angekommen wartete bereits unser Schiff, und los gings. Über Lautsprecher erfuhren die Gäste viel Wissenswertes über die einzelnen Felsformationen und besonders über den grandiosen Donaudurchbruch. Viel zu schnell verging die Fahrt auf der Donau und schon kam das Kloster Weltenburg in Sichtweite. Hier lockte der herrliche Biergarten zum Verweilen, genügend Zeit blieb aber auch zur Kirchenbesichtigung oder zum Kauf von Souvenirs im Klosterladen. Besonderen Spaß hatten die Kinder mit Steinewerfen über den Fluss. So entbrannte sogar ein regelrechter Wettkampf, welcber Stein am weitesten auf der Wasseroberfläche dahinsegelte. Nach einem kleinen Fussmarsch zur Bushaltestelle ging die Fahrt weiter zur Tropfsteinhöhle nach Essing.Der Aufstieg zum Schulerloch hat so manchen überrascht – er war durchaus etwas forderdt. Oben angekommen wartete bereits die Führerin, welche kompetent – und in bayrischer Mundart – die Besonderheiten dieser Höhle vorste!!te.

Stalaktiten, die von der Decke hängenden Tropfsteine und Stalagmiten, ihre am Boden wachsenden Gegenstücke, sind Jahrtausende alt und gegen Umwelteinflüsse sehr empfindlich.

Die Höhle wurde von der Urdonau ausgeschwemmt und diente schon den Neandertalern als Behausung.

Nach einer kleinen Stärkung ging es zurück zum Bus und der Heimweg wurde angetreten. Zur Freude der Kinder hatte der Osterhase noch einen Abstecher in die Al!ee gemacht.

30.03.2026 Infoveranstaltung Kriseninterventionsteam des BRK „PSNV“ 

Neulich lud der Verein Bürger für Bürger im Aitrachtal die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung über die Arbeit des Kriseninterventionsteams des BRK ein.

Zweiter Vorsitzender Richard Baumgartner hieß die anwesenden Gäste und ganz besonders die beiden Referenten Herrn Beck und Herr Lommer herzlich willkommen.


Herr Beck stellte die Arbeit des Kriseninterventionsteams vor und erklärte das Kürzel „PSNV“. Es steht für „Psychosoziale Notfallversorgung“ von Betroffenen.
Einsatzindikationen sind tödliche Unfälle, Suizid, plötzlicher Kindstod, aber auch Naturkatastrophen.
Um in diesen Stab mitarbeiten zu können, ist eine umfangreiche Ausbildung erforderlich. Ein Alter von mindestens 23 Jahren sowie psychische und physische Belastbarkeit  sind Voraussetzung. Auch soziale Kompetenz und Teamfähigkeit sind unumgänglich nötig. Das  Kriseninterventionsteam ist außer am Wochenende Tag und Nacht einsatzbereit. Am Wochenende übernimmt diese Aufgabe die Notfallseelsorge.
Herr Lommer, ebenfalls Mitglied im Team, berichtete anschließend über zurückliegende Einsätze wie etwa einen Brand, bei dem Personen ums Leben kamen, Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder Kinder die einen Elternteil verloren haben. Das Team aus Dingolfing-Landau war auch beim Hochwasser in Fischerdorf und im Ahrtal  im Einsatz, wo viele Menschen betroffen waren.
Betroffenen Personen will man emotionale Stabilität verschaffen, die kommenden Tage strukturieren und ihnen das Abschied nehmen ermöglichen. 
Birgit Klostermeier bedankte sich für den interessanten Einblick in die Arbeit des Kriseninterventionsteams mit einem kleinen Geschenk.

16.03.2026 – Firmengründer kommt aus der Gemeinde

Verein Bürger für Bürger besichtigt Fa. rktec in Aiterhofen

In der vergangenen Woche machten sich Interessierte des Vereins Bürger für Bürger per Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Aiterhofen, um die Firma rktec näher kennen zu lernen. Dort wurden sie vom Inhaber Richard Klostermeier persönlich willkommen geheißen. Als gebürtiger Mengkofener kannte er viele Besucher aus seiner Jugendzeit.

Der Firmengründer stellte an Hand einer Power Point Präsentation eingangs das Portfolio des Betriebes vor. Das Unternehmen besteht bereits seit 20 Jahren und beschäftigt aktuell 47 Mitarbeiter. Das Leistungsspektrum umfasst u. a. Sondermaschinen und automatisierte Anlagen aller Art. Einen Schwerpunkt bilden verschiedenste fördertechnische Anlagen, die bei Automobilherstellern und deren Zulieferern zum Einsatz kommen. Die große Erfahrung des Inhabers und hochqualifizierte Mitarbeiter ermöglichen es, auch vom Standard abweichende Vorstellungen des Kunden technisch und organisatorisch passgenau umzusetzen. Die Firmenphilosophie baut auf zwei Säulen: dem Anlagenbau und der Lohnfertigung. Bei dem Rundgang über das 10.000m² große Firmengelände mit rund 3500 m² Hallen- und Bürofläche konnten sich die Besucher einen persönlichen Eindruck von dem Montagebereich und dem hochkomplexen Maschinenpark vermitteln. Dabei werden in der hauseigenen Konstruktion entwickelte Fertigungsdaten über ein Netzwerk an die DNC-gesteuerten Maschinen übertragen.

Abschließend standen Richard Klostermeier und Prokurist Timo Bauer bei einer Brotzeit den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Von Seiten der Gäste kam unter anderem auch die Frage der Kapazitätsauslastung zur Sprache. „Natürlich merke man einen verschärften Kostendruck und stärkeren Wettbewerb. Auf Grund des kleineren Verwaltungsapparates und hochmotivierter Mitarbeiter könne man auf den Druck flexibel reagieren“, so Klostermeier.

Im Namen der Besuchergruppe bedankte sich Richard Baumgartner für die freundliche Aufnahme, den informativen Nachmittag und die großzügige Bewirtung.

09.02.2026 – Aus Betriebsbesichtigung wurde Halbtagesausflug

Bürger für Bürger besuchte den Familienbetrieb Wenisch in Straubing

Am Montag war um 9:30 Uhr Treffpunkt in der Allee, um Fahrgemeinschaften zur Besichtigung der Genussmanufaktur Wenisch in Straubing zu bilden. Statt der ursprünglich geplanten 30 Personen hatten sich mehr als 50 angemeldet. Nach der Begrüßung durch die Inhaber wurden drei Gruppen für die Führungen gebildet. Bei turnusmäßigem Wechsel sind die Metzgerei, die Verkaufsräum und die Hotelanlage mit dem Restaurant „Tonis“ besichtigt worden. Wenige der Besucher konnten sich von den Abläufen eines modernen Metzgereibetriebes konkrete Vorstellungen machen. Um so spannender war die Führung durch die einzelnen Produktionsabläufe. Nach rund 45 Minuten folgte dann der Gruppenwechsel in den Hotel- und Gaststättenbetrieb mit komfortablen Übernachtungsmöglichkeit und einem SPA-Bereich. In der dritten Abteilung konnten die Bürger für Bürger einen Überblick von der Verkaufszone der Metzgerei gewinnen.


Abschließend trafen sich alle bei einer Einkehr im Restaurant „Tonis“, um die Qualität der Küche des Hauses zu testen. Beeindruckt von dem modernen, bereits über drei Generationen geführten Familienbetrieb traten die meisten wieder die Heimreise an, während ein Teil den Nachmittag zu einem Stadtbummel durch Straubings Innenstadt nutzte.

 

23.01.2026 – Vortrag zum Umgang mit Schmerzmitteln

 

Der Verein Bürger für Bürger im Aitrachtal informierte gemeinsam mit der PrimaVital Apotheke zur Post Mengkofen über den richtigen Umgang mit Schmerzmitteln.

Das Interesse der Bürger war sehr groß so dass sich der Wintergarten im Landgasthof zur Post schnell bis zum letzten Platz füllte.

Herr Gregor Nagelstutz übernahm die Begrüßung und übergab dann das Wort an seine Kollegin Frau Leonhard, welche sich mit dieser Thematik besonders auseinandersetze.

Frau Leonhard erklärte, dass es verschiedene Ursachen für Schmerz gebe, unter anderen Nervenschmerzen, Wundschmerzen oder eine Fehlstellung im Körper. Für jeden speziellen Schmerz brauche man das passende Schmerzmittel.
Besondere Sorgfalt sei bei Personen geboten, die mehr als fünf verschiedene Medikamente über den Tag verteilt einnehmen. Dazu zählen auch frei verkäufliche Präparate sowie Schmerzsalben. In diesem Fall bestehe die Gefahr von Wechselwirkungen oder Überschneidung  der einzelnen Arzneien.
Aus diesem Grund biete die primavital Apotheke Beratungsgespräche zu dieser Problematik an, wobei die Kosten von den Krankenkassen übernommen würden.
Wer sich angesprochen fühle, könne sich gern in der Apotheke erkundigen.
Im Anschluss an den informativen Vortrag beantwortete die Referentin Fragen aus dem Kreis der Zuhörer. Frau Carolin Fuchs, erste Vorsitzende des Vereins, bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei der Referentin.

09.01.2026 Zeit und Freude Schenken 2025

Bürger für Bürger im Aitrachtal e.V. beschließt das Jahr mit der Aktion „Zeit und Freude schenken“

In den letzten Wochen vor Weihnachten waren die Nachbarschaftshelfer- und helferinnen des Vereins Bürger für Bürger im Aitrachtal e.V. im Gemeindegebiet Mengkofen besonders fleißig.

Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klasse der Mittelschule im Aitrachtal wurden verschiedenste Plätzchen, unter der Anleitung der Fachlehrerin Frau Nowack, in der Schulküche hergestellt. Mehr als 70 Hände halfen zusammen. Es wurden Plätzchen ausgestochen, gebacken, verziert und schließlich am nächsten Tag in Päckchen verpackt. Ein generationsübergreifendes Projekt nahm so, wie auch schon in den letzten Jahren, seinen Lauf. Über 190 Päckchen wurden fein säuberlich verpackt, mit einer Weihnachtsbotschaft versehen und schließlich für die Abholung bereitgestellt.

Zusammenpackt mit der aktuellen Seniorenzeitung, sowie dem neuen Halbjahresprogramm des Vereins Bürger für Bürger konnten die kleinen Aufmerksamkeiten für die Aktion „Zeit und Freude schenken“ durch viele engagierte Helfer abgeholt und an hochbetagte oder gesundheitlich angeschlagene Gemeindebürger verteilt werden. Besonders hierbei ist, dass nicht das Präsent, sondern die Zeit, die man miteinander verbrachte, im Vordergrund stand.

„Mei, auf dich hab ich heuer schon gewartet!“ oder „Schön, dass du wieder bei mir vorbeikommst“ waren genauso herzliche Begrüßungen der Besuchten wie „Du machst mir eine g’scheide Freude!“. So wurde nicht nur den Besuchten, sondern auch den Besuchern warm ums Herz und die Vorweihnachtsfreude war in den Gesichtern alle Beteiligten sichtbar. Ob ein Besuch 10 Minuten oder drei Stunden dauert, hängt ganz von den Besuchten ab und ist oft für die Helfer nicht planbar, denn die Zeit vergeht oft wie im Flug.

 

Die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe des Vereins Bürger für Bürger im Aitrachtal e.V. ist weit über die Gemeinde- und sogar über die Landkreisgrenze hinaus bekannt.

Über 30 geschulte Nachbarschaftshelferinnen und -helfer haben im Jahr 2025 über 2.300 Stunden ehrenamtlich gearbeitet, begleitet, unterstützt und haben dabei mit ihren privaten PKWs über 15.000 km zurückgelegt. Eine wirklich einmalige und vorzeigewürdige Leistung.

Die Vorständin des Vereins, Carolin Fuchs, freut sich darüber, dass sich Bürger für Bürger auch nach 10 Jahren des Bestehens so positiv weiterentwickelt. Besonders aber ist das Zusammenhalten der Generationen: vom Kindergarten, über Schule, hin zu den Jugendlichen, die die ältere Generation beim Umgang mit dem Handy unterstützen, der Nachbarschaftshilfe, bis zur Aktion Zeit und Freude schenken. Alle Altersgruppen können zusammen Großes bewirken und voneinander lernen.

Besonders freuen darf man sich, so Fuchs, auch 2026 wieder auf die verschiedenen Aktivitäten, die im neuen Halbjahresprogramm ersichtlich sind. Dieses liegt in Banken und Geschäften im Gemeindebereich auf, ist aber auch auf der Homepage des Vereins www.buerger-mengkofen.de einsehbar. Bei einigen Aktivitäten ist eine Anmeldung zwingend notwendig, da die Plätze begrenzt sind.

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